Es war eine kalte Winternacht, und der erste Schnee hatte die Landschaft in einen stillen weißen Teppich gehüllt. Anna saß vor dem knisternden Kamin in dem alten Haus ihrer Großmutter, umgeben von einem Duft nach Tannenzweigen und Kerzenwachs. Es war der Abend des 25. Dezember, der Beginn der geheimnisvollen Rauhnächte.
„Großmutter, warum sind die Rauhnächte so besonders?“ fragte Anna neugierig.
Die alte Frau, die in ihrem Schaukelstuhl saß, lächelte sanft. „Die Rauhnächte sind eine magische Zeit, meine Liebe“, sagte sie. „Zwölf Nächte, die zwischen den Jahren liegen, wie eine Brücke. In diesen Nächten ist der Schleier zwischen den Welten besonders dünn. Es heißt, dass die Träume, die wir träumen, Botschaften für das kommende Jahr enthalten.“
Anna spürte eine Gänsehaut. „Was können wir tun, um die Magie dieser Nächte zu nutzen?“ fragte sie gespannt.
„Jede Nacht steht für einen Monat des kommenden Jahres“, erklärte die Großmutter. „In der ersten Nacht kannst du Rituale für den Januar machen, in der zweiten für den Februar, und so weiter. Es ist eine Zeit des Loslassens, des Wünschens und des Neubeginns. Die Menschen reinigen ihre Häuser mit Räucherwerk, schreiben ihre Wünsche auf Zettel und verbrennen sie, um sie ins Universum zu schicken.“
Später an diesem Abend half Anna ihrer Großmutter, die Stube mit Salbei und Myrrhe auszuräuchern. Der Duft erfüllte den Raum, und Anna fühlte sich, als würde die Zeit stillstehen. Gemeinsam setzten sie sich an den Tisch und schrieben ihre Wünsche für das neue Jahr auf kleine Zettel. Anna wünschte sich Frieden für ihre Familie, Gesundheit und ein wenig Mut für neue Abenteuer.
Als sie den letzten Wunsch ins Feuer legte und die Flammen den Zettel verschlangen, flackerte ein Funke in die Dunkelheit. „Die Funken tragen unsere Wünsche in die Welt hinaus“, flüsterte die Großmutter. „Und wenn du in dieser Nacht träumst, achte darauf, was dir deine Träume zeigen.“
In den folgenden Nächten beobachtete Anna, wie der Wind um das Haus pfiff und die Sterne heller als sonst leuchteten. Sie träumte von Orten, die sie noch nie gesehen hatte, und von Menschen, die ihr vertraut vorkamen. Mit jedem Morgen schrieb sie ihre Träume in ein kleines Notizbuch und spürte, wie die Magie der Rauhnächte sie stärker machte.
Am Ende der Rauhnächte hatte Anna das Gefühl, dass das neue Jahr voller Hoffnung, Stärke und Geheimnisse lag. Sie wusste, dass die nächsten Monate Herausforderungen bereithalten würden, aber sie fühlte sich bereit – denn sie hatte die Magie der Rauhnächte an ihrer Seite.
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